Aktuelle Situation zur Blauzungenkrankheit in Österreich
Es wurden weitere Fälle der Blauzungenkrankheit mit dem Serotyp 8 (BTV8) im Raum Kärnten und Steiermark gemeldet.
Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Seite Landwirtschaftskammer Österreich -hier klicken.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Kommunikationsplattform VerbaucherInnengesundheit -hier klicken.
Die Verbreitung der Krankheit kann man auf einer Karte der AGES nachverfolgen -hier klicken.
Was tun?
Seit dem ersten bekannten BTV-Fall wurde mehrmals darauf hingewiesen, welche Maßnahmen Betriebe ergreifen können. Das Impfen der Bestände ist ein erster Schritt. Insgesamt ist es wichtig den Bestand fit zuhalten. Da die Krankheit durch Gnitzen übertragen wird, ist ein konsequenter Schutz vor allem in den Morgen- und Abendstunden erforderlich. Zusätzlich können Repellentien eingesetzt werden, die in manchen Fällen auch für den EU-Handel vorgeschrieben sind.
Information zur Impfung:
Das BMASGPK schließt sich der Stellungnahme der AGES an und hält die Impfempfehlung weiterhin aufrecht:
- Eine Impfung stellt aktuell die wirksamste Maßnahme dar, um empfängliche Tiere zu schützen und wird dringlichst empfohlen. Eine Impfung schützt vor einer klinischen Erkrankung und einer Virusverbreitung oder kann den Krankheitsverlauf und die Sterblichkeit mildern
- Eine Impfung wird demzufolge, da von einer vollständigen Durchseuchung der Herde nicht ausgegangen werden kann, auch für Herden empfohlen, in denen bereits Fälle von BTV aufgetreten sind.
- Eine Impfung von bereits erkrankten Tieren soll nicht durchgeführt werden, kann Nebenwirkungen verstärken und wird auch von Seiten der Impfstoffhersteller ausgeschlossen.
In den Regionen mit Zirkulation von BTV-4 und BTV-8 (gleichzeitig oder zeitlich versetzt) wird die Immunisierung mit einem der zugelassenen Kombinationsimpfstoffe empfohlen.
Weitere Informationen bekommen Sie auch aud der ÖBSZ Seite: hier.
10.09.2025Zurück
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